Partner

Hochschule Darmstadt

Melanie Siegel ist seit 2012 Professorin für Informationswissenschaft – insbesondere semantische Technologien an der Hochschule Darmstadt. Sie hat 1996 an der Universität Bielefeld in Linguistik promoviert und 2007 mit einer Venia für Computerlinguistik und Sprachtechnologie habilitiert. Sie hat von 1995 bis 2006 am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und der Universität Saarbrücken zu Themen der Sprachtechnologie geforscht. 2006 bis 2012 arbeitete sie als Computerlinguistin in einer Software-Firma. 2018 und 2019 hat sie gemeinsam mit Wissenschaftlern aus Saarbrücken, Heidelberg, Mannheim, Potsdam und Zürich die „GermEval Shared Task on the Identification of Offensive Language“ organisiert. Siegel ist Mitglied im Forschungszentrum für angewandte Informatik der Hochschule Darmstadt und im Promotionsausschuss des Promotionszentrums für angewandte Informatik der hessischen Hochschulen.

Jonas Pitz ist Student im Master Studiengang Information Science mit besonderem Fokus auf Semantic Web und Natural Language Processing an der Hochschule Darmstadt. 2015 war er als Mitarbeiter beteiligt an der Entwicklung eines digitalen Archivs für die Pina Bausch Stiftung in Wuppertal. 2019 arbeitete er als Datenmodellierer an dem Digitalisierungsprojekt „Nonverbales Theater im ehemaligen Ostteil Berlins 1970-1991“ des Internationalen Theaterinstituts in Berlin.

Nadine Probol ist Studentin an der Hochschule Darmstadt im Master Information Science. 2019 hat sie ihr Bachelorstudium mit einer Arbeit zu Mensch-Maschine-Interaktionen im Recruiting-Prozess anhand von Chatbots abgeschlossen. Ihr besonderer Fokus liegt auf der automatischen Erkennung von Emotionen und der Sentimentanalyse mithilfe von Machine-Learning- und Deep-Learning-Verfahren. 2020 arbeitete sie an einem Forschungsprojekt zur Produktion von digitalen Lehr- und Lernangeboten für Abschlussarbeiten mit.

Mina Schütz hat im Mai 2020 ihren Masterabschluss im Fach Informationswissenschaft an der Hochschule Darmstadt absolviert und ist dort seit Ende 2020 Doktorandin am Promotionszentrum für angewandte Informatik. Zudem arbeitet sie seit 2019 beim AIT Austrian Institute of Technology GmbH in Wien im Center Digital Safety and Security im Bereich Data Science & Artificial Intelligence. Sie hat sich seit dem Master vor allem auf Natural Language Processing und Machine Learning mit Fokus auf Desinformation spezialisiert und ihre Master-Arbeit über die automatische Erkennung von Fake News mit Transformer-Modellen verfasst. Weitere Forschungsschwerpunkte sind Information Retrieval, Semantic Web, Text-Analyse und Deep Learning, insbesondere multi-linguale und transfer learning Methoden mit Sprachenmodellen. Ein weiterer Fokus sind hierbei auch Methoden zur Erklärbarkeit von Machine Learning Modellen (Explainable Artificial Intelligence).

Fraunhofer SIT / Hochschule Mittweida

Dirk Labudde ist seit 2017 Leiter des Lernlabors Cybersicherheit der Fraunhofer Academy und Gruppenleiter am SIT Darmstadt. Seit 2009 hat er eine Professur für Bioinformatik und seit 2014 für Allgemeine und Digitale Forensik an der Hochschule Mittweida und leitet dort auch die Forschungsgruppe FoSIL, welche sich mit den verschiedensten forensischen Fragestellungen aktuellen Themen aus der sicherheitsrelevanten Forschung beschäftigt und in dessen Rahmen viele Vorarbeiten zum beantragten Projekt entstanden sind. Der Kern liegt in der Identifikation von aus forensischer- bzw. Sicherheitssicht relevanten, innovativen Technologien und deren Verbindung mit agilem Wissensmanagement zu Werkzeugen für die Forensische Praxis bzw. den Einsatz im interdisziplinären Management im Krisen- und Katastropheneinsatz. Einer der Forschungsschwerpunkte ist die semantische Analyse von forensischen Texten und Bildern/Videos. Die entwickelten Softwareplattformen MoNA und SoNA werden heute in den verschiedensten Behörden der Länder und des Bundes eingesetzt. Dirk Labudde hat 1997 in Theoretischer Physik an der Universität Rostock promoviert. Er erhielt 2014 den sächsischen Lehrpreis und wurde 2018 Fellow der IARIA.

Christoph Demus ist Student an der Hochschule Mittweida im Master Cybercrime/Cybersecurity und seit Anfang 2021 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer SIT Darmstadt. 2020 hat er das Bachelorstudium der Allgemeinen und Digitalen Forensik mit einer Arbeit zum Thema Named Entity Recognition abgeschlossen. Zusammen mit der Forschungsgruppe FoSIL hat er 2019 erfolgreich am „GermEval Shared Task on Hierarchical Classification of Blurbs“ teilgenommen.

Assoziierter Partner

Zentrale Meldestelle „Hasskommentare“ und das Hessen3C. Ansprechpartner: Axel Schröder, Abteilung Cyber- und IT-Sicherheit, Verwaltungsdigitalisierung Referat VII 12 Hessen Cyber Competence Center.

Gefördert durch die „Forschungsförderung Cybersicherheit“ des Referats „Innovationsmanagement Cybersicherheit“ des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport